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Gesundheit&Pflege

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Was haben die Bücher „…Resilienz bei Kindern fördern…“ und  „der Junge muss an die frische Luft…“ gemeinsam?

26. April 2015

Wir freuen uns über den Zuspruch für unseren Blog. Und so haben wir uns auch sehr gefreut, als die GRIN Verlag GmbH auf uns zu gekommen ist und uns fragte, ob wir eine Rezension über Ihr Buch:  „Trotzdem stark! Resilienz bei Kindern fördern und stärken“ schreiben möchten. Und das möchten wir.

Zu der Sach-Buchempfehlung: „Trotzdem stark! Resilienz bei Kindern fördern und stärken“ ist Hape Kerkelings „Der Junge muss an die frische Luft –  Meine Kindheit und ich“  der Praxisbericht. Hier ist am autobiografischen Bericht ganz deutlich nachzulesen, wie Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) funktioniert.

Als theoretischen Einstieg in das Thema Resilienz und Resilienzforschung ist das Sachbuch gut geeignet. Zum einen da es 4 Arbeiten (z.T. Beachlorarbeiten) beinhaltet und somit die  Literaturrecherche sehr umfangreich ist und zum anderen, weil das Thema vielseitig beleuchtet wurde.

Folgende Fragestellungen der Resilienzforschung wurden untersucht:

  1. Inwieweit kann offene Kinder- und Jugendarbeit die Resilienzforschung unterstützen?
  2. Wie kann man Kinder zu Stärke und Widerstandsfähigkeit befähigen? Hier werden die  Möglichkeiten des Resilienzkonzeptes und der Montessori-Pädagogik vorgestellt.
  3. Die Bedeutung von Resilienz für die Prävention von Störungen des Sozialverhaltens im Kindes- und Jugendalter.
  4. Die Bedeutung einer feinfühligen Bezugsperson für die Resilienz eines Kindes bei Trennung und Scheidung.

Zunächst will ich erst einmal den Begriff „Resilienz“ erläutern:

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Samstag, 5 Uhr morgens: neben mir macht es leise Uuurgs – Schwab….

7. Februar 2015

…der Start für einen ordentlichen Brechdurchfall…unser Erster!

vomit-151447__180Wie sagte neulich ein Familienvater von drei Töchtern zu mir: „Nach Hand-Fuß-Mund-Krankheit sind besonders Brechdurchfälle sehr gefürchtet.“ Leider ist diese Krankheit auch so eine Kita-Pest, die sich sehr schnell verbreitet. So hat sich auch Paula angesteckt und diese Krankheit letzten Samstag mit nach Hause geschleppt. Weiterlesen…

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Fit durch den Winter – unser Tipp – „Cellagon aurum“

23. November 2014

Es kratzt im Hals, Ihr fühlt Euch schlapp und eigentlich wollt Ihr nur ins Bett oder in die warme Wanne? Wer
kennt dieses Herbst-Wintergefühl nicht? Na ja und wenn Ihr kleine Monster wir ich habt, die Obst und Gemüse nur püriert essen (Quetschmus, sämige Gemüsesuppen…), dann habt Ihr große Mühe, Vitamine in sie hineinzubekommen.

Um fit und gesund zu bleiben und auch gut durch den Winter zu kommen, gibt es ein gutes Mittel: Cellagon aurum.

Meine ganze Familie nimmt es. Lara nimmt es auch.
So viel Vitamine und Mineralstoffe, die dort drin sind, kann man gar nicht essen….

Cellagon aurum enthält mehr als 80 Obst- und Gemüsesorten, hochwertige Öle, Kräuter u.a. Pflanzen. Sie sind so ausgewählt, dass sie dem natürlichen Speiseplan der Körperzellen entsprechen. Nach ein paar Tagen fühlt Ihr Euch tatsächlich fitter.

Es ist ganz einfach zuzubereiten. 10 ml des Konzentrats wird mit stillem Wasser (empfohlen 120 ml) aufgegossen. Ich selbst gebe es in ein großes Glas und gebe mehr Wasser dazu, man kann das ganz nach Belieben machen. Der Inhalt bleibt ja der gleiche. Das Tolle, es schmeckt auch noch und minimiert Heißhungerattacken auf Süßes.

Also, wenn Ihr mehr darüber erfahren wollt, dann schaut doch unter:  Cellagon aurum

Und was es mit dem Magneten unter der Flasche zu tun hat, den man hinterher super an die eigene Pinnwand heften kann, müsst Ihr selber raus finden.

Bleibt schön gesund und kommt gut über den Winter.

Eure Caro aus Lichterfelde

P. S. Wir haben gerade eine neue „Lieferung“ bekommen und hoffen damit unsere grippalen Infekte zu minimieren und fit zu bleiben.

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Nachtschreck oder Alptraum – was ist das genau und wo ist hier der Unterschied? Teil II

9. November 2014

Jeder kennt ihn und jeder hatte bestimmt auch schon einmal einen gemeinen Alptraum. Doch was ist ein Nachtschreck? Ist er das böse Monster, das sich unterm Bett versteckt? Die gruseligen Geräusche aus dem Flur? Aufgrund meiner nächtlichen Erlebnisse mit Lilly habe ich mal genauer recherchiert…

1. Was ist ein Nachtschreck?

(lat. Pavor nocturnus = nächtliche Angst; auch unter dem Begriff Nachtterror bekannt. Es ist eine Schlafstörung, die zu den sogenannten Parasomnien zählt, die den Schlaf und die Erholsamkeit nicht direkt beeinträchtigen. Neben dem Nachtschreck zählt auch das Schlafwandeln dazu.)

Der Nachtschreck ist wohl vor allem ein Schreck für Außenstehende, die diese Schlafstörung nicht kennen: Der Anblick eines gerade erwachten Kindes, das ohne ersichtlichen Grund vor Angst außer sich ist, erscheint sehr bedrohlich.
Der Nachtschreck beginnt meist mit einem gellenden Schrei, manchmal mit einem Wimmern oder Keuchen. Aus dem Schlaf sitzt das Kind plötzlich aufrecht im Bett und weint, schreit, stöhnt, ruft, schimpft, murmelt, schlägt, tritt oder springt auf. Es zeigt alle Anzeichen starker Angst: Die Augen sind weit aufgerissen, die Pupillen schreckgeweitet, das Herz rast. Es atmet schwer, schwitzt, ist verwirrt und unruhig – häufig schlafwandelt es. Viele Kinder sind nach einer Attacke schweißgebadet und haben eine Gänsehaut. Manche Kinder nässen ein. Es scheint die Eltern nicht zu sehen, sein Blick geht ins Leere – regelrecht durch sie hindurch. Es hat keine Orientierung und ist nicht ansprechbar. Weil es in einer Art Grauzone zwischen Schlaf und Wachsein festhängt, nimmt es die Anwesenheit Dritter nicht wahr und wird nicht auf Gesagtes oder Getanes reagieren.

Die Kinder durchlaufen einen Wechsel der Schlafphasen: der Wechsel vom Tiefschlaf in einen halbwachen Zustand, bevor sie wieder in den Tiefschlaf fallen. In diesem Übergangsstadium bleiben die betroffenen Kinder „stecken“ – sie schlafen nicht mehr, sind aber auch nicht richtig wach, sondern befinden sich wie in Trance – ihr Körper ist wach, aber ihr Bewußtsein noch nicht.
Versuchen Eltern es zu beruhigen, lassen sich die meisten Kinder weder anfassen noch beruhigen und stoßen ggf. sogar Mutter oder Vater weg. Der Nachtschreck endet so plötzlich, wie er begonnen hat. Das Kind entspannt sich, legt sich friedlich wieder hin bzw. lässt sich ins Bett zurückbringen und schläft ruhig weiter. Am nächsten Morgen kann es sich nicht oder nur sehr vage an das nächtliche Vorkommnis erinnern.
Fast immer ist ein Nachtschreck ein vorübergehendes Phänomen – nur wenn er sehr ausgeprägt oder häufig vorkommt, bedarf er einer Behandlung oder einer weiterführenden Untersuchung.

2. In welchem Alter kommt er und wer bekommt ihn?

Im Allgemeinen sind es Kinder zwischen 2 und 6 Jahren. Ausnahmen ab ca. einem dreiviertel Jahr und nach oben bis ins vorpubertäre Alter sind möglich. Spätestens mit 12 Jahren hört der Nachtschreck auf. Jungen sind deutlich häufiger betroffen. Es wird eine angeborene Veranlagung vermutet, da der Nachtschreck familiär gehäuft auftritt.

3. Wie oft kommt er?

Bis zu 20% aller Kinder hatten schon einen Nachtschreck. Er kann mehrmals wöchentlich, aber auch in größeren Abständen oder überhaupt nur einmalig auftreten. Weniger als 1% der Kinder ist mehr als 1x pro Woche davon betroffen. Gelegentliche Nachtschreck-Anfälle (seltener als 1x pro Woche) beim Kleinkindern stellen keinen Grund zur Beunruhigung dar.

4. Wie lange hält er an?

Die Recherche ergibt eine Dauer zwischen 2 – 40 Minuten. Je weniger man das Kind dabei stört, desto schneller ist er vorbei und das Kind fällt zurück in den Schlaf.
Die gute Nachricht: Ein Nachtschreck bedeutet nicht, dass mit dem Kind etwas nicht stimmt oder es durch ein Erlebnis seelisch belastet ist.

5. Wann tritt er nachts auf?

Er tritt meist in den ersten 3 Stunden nach dem Einschlafen auf. Nur selten zeigt er sich mehrmals pro Nacht.

6. Was unterscheidet den Nachtschreck von einem Alptraum?

Im Gegensatz zu einem Nachtschreck wird ein Alptraum das Kind tatsächlich wach zurücklassen – es kann sich an den Alptraum erinnern, darüber sprechen und wird durch die Anwesenheit seiner Eltern getröstet sein.
Wissenschaftlich gesehen finden Alpträume i.d.R. während der REM-Phase (Rapid Eye Movement) des Schlafes statt, oft zwischen 2 und 6 Uhr morgens. Der Nachtschreck pasiert dagegen während der ersten Nachtstunden, in denen man nicht träumt – Non-REM-Phase.
Der einfachste Weg zwischen Nachtschreck und Alptraum zu unterscheiden ist sich zu fragen, wer am nächsten Morgen aufgewühlter ist: Ist es das Kind – war es ein Alptraum. Sind es die Eltern – war es ein Nachtschreck. Zur Beruhigung – der „Terror“ eines Nachtschrecks wirkt in den Eltern, die ihn erleben mussten, weit länger nach, als in dem Kind, das ihn hatte.

7. Nachtschreck oder Alptraum – was ist schlimmer für´s Kind?

Für das Kind sind Alpträme wesentlich schlimmer als der Nachtschreck, weil es sich daran erinnern kann. Das Kind wacht angsterfüllt auf und hat auch noch nach dem Aufwachen Angst. Der Trauminhalt wiederholt sich oft, das Kind kann sich meist sogar noch am nächsten Tag an seinen Alptraum erinnern. Es will nachts beruhigt werden und hat eventuell wegen seiner Angst Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen.

8. Wie sollte man sich bei einem Nachtschreck verhalten?

So erschreckend die Situation auch ist, das Gebot der Stunde heisst „Ruhe bewahren!“. In der Regel ist ein Nachtschreck für das Kind unbedenklich. Man sollte sich neben das Kind setzen und an seiner Seite bleiben, um sicher zu stellen, dass es sich nicht verletzt, wenn es um sich schlägt, tritt oder aufsteht. Schlafwandelnde Kinder sollten behutsam wieder ins Bett gebracht werden. Ein verständlicher Wunsch der besorgten Eltern ist es, das Kind zu wecken. Dies wird jedoch nur schwer möglich sein und zudem dazu führen, dass das Kind länger braucht, sich aus seiner Verwirrung zu lösen und wieder zu beruhigen. Auch wenn es so wirkt, als wäre es wach, vielleicht sogar auf Ansprache zu reagieren scheint, so ist es doch in seinem Traumgeschehen und sollte nicht geweckt werden.

9. Wie kommt es zu einem Nachtschreck?

Beobachtungen zeigen, dass oft ein Schlafmangel damit einhergeht. Vielleicht ist gerade der Mittagschlaf weggefallen oder das Kind kommt später ins Bett als sonst. Auch Stress und aufregende Zeiten (Urlaub, Weihnachten, Geburtstag, Kindergartenstart, neues Geschwisterchen,…) können im Zusammenhang stehen. Die Neigung zu Nachtschrecks liegt oft in der Familie.

10. Wie kann dem Nachtschreck vorgebeugt werden?

Leider ist dem Nachtterror nur bedingt vorzubeugen. Es hilft jedoch, dem Kind einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu ermöglichen sowie ausreichenden Schlaf. Aufregung, wie Fernsehen, Toben oder aufregende Spiele vor dem Einschlafen können das Hirn des Kindes zusätzlich reizen. Also sollte der Tag ruhig ausklingen und das Kinderzimmer vor dem Schlafengehen gründlich gelüftet werden. Die ideale Schlafraumtemperatur liegt bei 16 – 18°C. So es möglich ist, sollte das Kind frühzeitig und immer zur selben Zeit schlafen gehen. Schläft es nachts zu wenig, sollte es zusätzlich Mittagsschlaf machen. Ein festes zu-Bett-geh-Ritual, das jeden Abend gleich abläuft, ist hilfreich.

Ich hoffe, diese Erklärungen waren für euch genauso hilfreich, wie für mich. Ich weiss nun, dass Lilly einen Alptraum hatte. Ich kann jetzt nur hoffen, das uns der Nachtschreck verschont.

Eure Caro aus Licherfelde

Meine Quellen:
Gesundheit&Pflege

Nachtschreck oder Alptraum – was ist das genau und wo ist hier der Unterschied? Teil I

7. November 2014

Ein Nachtschreck kann uns Eltern ganz schön in Angst versetzen und hinterläßt einen tiefen Eindruck bei allen, die ihn miterleben – außer beim Kind, das den Nachtschreck erlebt.

In unserem letzten Urlaub schreit Lilly mitten in der Nacht plötzlich los. Ich stehe kurz vor einem Herzkasper. So ein kleiner Mensch, der direkt neben mir liegt und mir direkt ins Ohr brüllt – da bin

ich definitiv wach! Sie weint und schluchzt ganz schrecklich. Sie ruft immer wieder „Wauwau Angst…“. Ich versuche sie zu beruhigen, nehme sie ganz fest in meinen Arm und sage ihr, dass Mama ganz doll auf sie aufpasst und sie beschützt und der Wauwau nichts machen kann. Sie schreckt noch einige Male auf und weint, läßt sich aber beruhigen, fest in meinem Arm. Puh, das war Adrenalin pur.

Von Freunden, die auch ein Mädchen haben, habe ich mal etwas über einen Nachtschreck gehört. Also frage ich mich am nächsten Morgen: War das ein Alptraum oder ein Nachtschreck?
Ich beginne eine Recherche und werde sofort fündig.

Für Querleser hier die Kurzantwort: Der einfachste Weg um herauszufinden, ob es ein Nachtschreck oder ein Alptraum war, ist es, sich zu fragen, wer am nächsten Morgen verstörter ist. Ist das Kind am nächsten Morgen immer noch aufgewühlt – war es ein Alptraum. Seid Ihr fix und fertig – war es ein Nachtschreck.

Nachtschreck erkennen:

  • in den ersten 3 Stunden nach dem Schlafengehen
  • Kind schreit, ruft, spricht, tritt, schlägt um sich, ggf. schlafwandelt
  • Augen können geöffnet sein, Blick geht ins Leere
  • Kind scheint zu halluzinieren

… reagieren:

  • Kind nicht wecken
  • Kind vor Verletzungen schützen

… vermeiden:

  • für ausreichend Schlaf sorgen (Mittagsschlaf, frühes Zubettbringen)
  • Stress vermeiden bzw. wenigstens reduzieren

Da ich bei meiner Recherche an unterschiedlichen Stellen so viele Infos gefunden habe, möchte ich Euch gerne eine gute zusammenfassende Übersicht geben. Darum werde ich die 10 wichtigsten Fragen zum Thema Nachtschreck und Alptraum übermorgen in einem weiteren Post beantworten. Bleibt neugierig!

Eure Caro aus Lichterfelde