Monatsarchiv

Juli 2014

Spiel&Spaß

Back to nature – Zurück nach Schlaaaand

31. Juli 2014

Lilly weckt mich gegen 4. Sie will ihre Nachtmilch. Danach brauche ich ewig, um wieder einzuschlafen. Als 6.20 Uhr der Wecker klingelt, bekomme ich kaum die Augen auf. Auch die Kinder sind schwer wach zu bekommen. Lilly schläft nach ihrer Morgenmilch gleich weiter. So haben wir zumindest ein relativ ruhiges Frühstück und sind danach schnell zur Abreise bereit. Wir sagen dem Campingplatz adieu und kommen überpünktlich los.

Unsere Fahrt führt uns vorbei an reifen Kornfeldern, kleinen alten Häuschen, abgeernteten Feldern mit großen Strohballen – es ist sehr schön, geradezu kitschig.

Pünktlich erreichen wir die Fähre und freuen uns hungrig aufs Mittagsbuffet, welches uns von der Hinreise noch in guter Erinnerung ist. Die Zeit auf der Fähre vergeht wieder sehr schnell. Wieder zurück in Deutschland fahren wir schon in Richtung Ferienhaus, in welchem wir noch eine Woche bleiben werden. Nun mache ich Urlaub – ohne Tagebuch und ohne Camper! 🙂

Fazit: Der Campingplatz verdient 5+ Schüsseln von 5

  • Zauberhafte Kinderdusche
  • Waschmaschinen und Trockner (allerdings etwas teuer)
  • Abwaschmöglichkeit drinnen und draußen (es gibt auch einen Geschirrspüler)
  • Eßräume mit Fernseher, Kochmöglichkeiten und Kühlfächer
  • Alles ist sehr sauber 
  • Schwimmbad mit schönem Außenbereich m. Whirlpool
  • cooler Minigolfplatz, Tretautos zum Ausleihen, Spielplätze (mit Trampolinen)
  • Übernachtungsmöglicheiten in Bungalows oder im mitgebrachten Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil (an den meisten Plätzen stehen Holzbank-Tisch-Kombis zur Verfügung)
  • Kinder können sich frei bewegen und
  • es gibt überall Spielplätze für Kleine und Größere
  • Der Strand hat leider sehr viel Seegras, was nicht so toll ist und etwas riecht
  • auch im Wasser ist bei auflandigem Wind sehr viel Grünzeug

Bis bald,
Eure Caro

Spiel&Spaß

Back to nature – der letzte Tag in Dänemark

30. Juli 2014

Es ist wieder heiß und ein angenehmes Lüftchen weht. Mats geht freiwillig mit Papa Brötchen holen. Naja, wenn ein Buggyboard ins Körbchen fällt. Frohgelaunt kommen meine Männer wieder. Nach dem Frühstück und gefühlten 10 Mal Lilly-Einfangen, brechen wir zum Strand auf. Der eigentliche Plan jetzt Minigolf zu spielen, wäre wohl der Gesundheit nicht all zu zuträglich. Der Platz liegt ohne Schatten in der knalligen Sonne.
Also gehen wir mit Sonnenschirm bewaffnet an den Strand. Zuerst testen meine Männer das Board. Sie sehen sehr happy aus – alle beide! Eine halbe Stunde später teste ich es auch und ebenso viel Spass: Ich hänge mich auf oder unter das Board und lasse mich auf den Wellen treiben. Nach einer Weile hole mir meinen Großen aus der Sonne dazu und wir beide planschen ausgelassen mit dem Board in den Wellen.
Am heutigen letzten Tag gönnen wir uns ein prima „gesundes“ Mahl – Hot dogs, Pommes, Cola, Bier, Apfelsaft (der geht als gesund sicher durch). So frisch gestärkt sind wir fit für ´ne Runde (Mini) Golf. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber es macht der gesamten Familie sehr viel Spass. Die Anlage ist hübsch angelegt und für uns Nichtkönner doch recht anspruchsvoll. Lilly „klaut“ gleich mal die Bälle unserer Spielnachbarn und bringt damit einiges durcheinander. Es sind aber alle sehr fröhlich dabei und nehmen es der kleinen Maus nicht übel. Ich schaffe es, meine Bälle immer wieder in die angelegten Tümpel und Flüsschen zu hauen. Lilly stellt sich ins Wasser und kühlt sich ab. So müssen wir erst warten, bis Mademoiselle aus dem Wasser hüpft, da eine Bahn direkt durchs Wasser geht.

Abends stürzen wir uns auf Spinatnudeln und räumen etwas wehmütig die Sachen zurück ins Wohnmobil. Die Monster toben noch mal über den Spielplatz, bevor wir sie dem großen abendlichen Waschritual unterziehen.

Eure Caro

Spiel&Spaß

Back to nature – Lilly büchst aus

29. Juli 2014

Bei unserem Frühstück beschließen wir im Anschluß eine Fahrradtour zu machen und Himbeeren zu sammeln, die waren so lecker und der Weg lohnt sich! Lilly rutscht währenddessen von meinem Schoß und stellt sich zwei Meter neben mir hin. Einen Schluck Kaffee später ist sie weg! Ganz leise wie ein Indianer davongeschlichen! Nach einem Schreckensmoment finden wir sie wieder: allein auf dem Trampolin…

Sie weiß ganz genau, wo die Trampoline stehen. Eines befindet sich geradeaus ca. 100 Meter entfernt, die anderen rechts von uns, gleiche Entfernung. Je nach Belieben, wackelt sie zum einen oder zum anderen. Ganz selbstbewusst und selbstsicher, als wäre es die normalste Sache der Welt, mit 1 3/4 Jahren allein zum und vor allem auf’s Trampolin zu gehen.
Wir schicken unseren Großen nach, sie zurück zu holen. Als beide nach einer Weile immer noch nicht zurück sind, entschließe ich mich sie zu holen. Doch da kommt Lilly an der Hand eines Mannes und seiner kleinen Tochter in unsere Richtung gelaufen. UPS! 1000 Gedanken fliegen durch meinen Kopf – aber ich bin froh, sie bei mir zu haben. Der Mann lächelt und schaut auch ein bisschen vorwurfsvoll… da mein holländisch nicht vorhanden ist und wir keine andere Sprachebene finden, bedanke ich mich lediglich brav.
 Wo aber steckt unser Großer??? Wir finden ihn auf dem anderen Spielplatz. Er hat seine Schwester nicht gesehen und ist darum einfach mal allein spielen gegangen. Die beiden Trampoline, wo Lilly hätte sein können und definitiv auch war, sind ca. 20 Meter voneinander entfernt. (Ich seh dich nicht, ich seh dich nicht!) Mats hat nicht etwa Bescheid gesagt, Lilly nicht gefunden zu haben, nein, er ist spielen gegangen.

Als alle wieder an Board sind, machen wir eine schöne Fahrradtour. Es geht durch den sonnigen und manchmal sehr angenehmen schattigen Wald. Wir pflücken viele Waldhimbeeren. Ein Traum von süß – fruchtig – beerig.

Zu Hause angekommen essen wir ein bisschen Mittag und gehen an den Strand. Es sind ganz gute Wellen am Strand. Mats, unsere Großer stellt fest, dass ein Buggyboard ziemlich cool wäre. Vor ein paar Tagen hatte er sich lieber für Bakugans entschieden. Papa lässt sich bequatschen und schon gibt es ein Buggybord.

Abends wollen wir eigentlich Eierkuchen braten, aber es gibt weder Eier noch Sahne zu kaufen. So kommt uns die Einladung unserer netten holländischen Nachbarn zum Grillen sehr gelegen. Beim Essen erzählen wir und uns alle möglichen Geschichten. Es ist wieder ein sehr schöner und fröhlicher Abend. Auch Lilly hat ihren ganz eigenen Spaß, denn sie perfektioniert ihre geschmeidigen Indianerabgänge. Kaum vom Schoß und schon weg. Ich kann gar nicht so schnell schauen, wie sie zum Trampolin flitzt. 

Gelegentlich schaffen wir es noch, sie zu sehen. Dann wissen wir zumindest, in welche Richtung sie geht und von welchem Trampolin ich sie pflücken kann. Geradeaus liegt der Spielplatz, hier kann ich sie von unserem Wohnmobil aus sehen. Aber was sehe ich? Mir stockt das Herz! Lilly klettert allein auf das hohe Klettergerüst und rutscht. Ich denke nur – Kamikaze Lilly! Das trifft es ins Schwarze. Aber es ist nichts passiert und sie lacht vergnügt. Nun ist es aber Zeit zum Schlafen. Wir fangen unsere Kinder gesund und munter wieder ein. Beide genießen ihre Freiheit sichtlich. Nach einem längeren Aufenthalt in der Familiendusche, schlafen die Monster im Handumdrehen ein.

Eure Caro

Tipps&Tricks

DIY – Frotteebezug für die Autobabyschale

29. Juli 2014

So fertigt ihr schnell selbst einen sommerlichen Frotteebezug
für die Autobabyschale! 

  • Praktisch an heißen Sommertagen
  • Schnell zugeschnitten, gewechselt und waschbar
  • Preisgünstig dank Ikea oder Babymärkten


Bei diesen sommerlichen Temperaturen schwitzen nicht nur wir Erwachsenen im Auto, auch unseren Babys ist warm. Gerade in den Babyschalen im Auto, deren Bezüge sind meistens auch waschbar, aber doch sehr umständlich ab- und wieder aufzuziehen.
Darum habe ich mir überlegt, einen Sommerfrotteebezug für meinen Maxi Cosi zu kaufen. Jedoch bin ich beim Preisvergleich mal kurz vom Sofa gefallen. Tatsächlich sind die Bezüge nicht unter 40€ zu haben. Selbst ist die Frau – kurz überlegt – Lösung gefunden: 

  
 

Anleitung:

  1. Nimm ein Frotteespannbettlaken für einen Stubenwagen (Babyone für 4-5 €) oder alternativ die Wickelauflagenbezüge (Ikea 2er Pack für 9,99 €).
  2. Zieh das Bettlaken oder die Bezüge über den Maxi Cosi oder Autobabyschale deiner Wahl.
  3. Markiere mit einem Stift die Stellen, an denen später die Anschnallgurte (3-Punkt-Gurt) durchgezogen werden sollen.
  4. Schneide an den Stellen Löcher mit einer Schere rein. Nähfeen mit Nähmaschine steppen vorher Knopflöcher um den geplanten Schnitt – sieht professioneller aus.  Geht aber auch prima ohne Nähmaschine, die Löcher fransen kaum aus, da sich das Frottee ein wenig einrollt.
  5. Zieh den Bezug über die Babyschale und die Gurte durch – fertig. Genial ist, dass sich der Bezug schnell abnehmen und so regelmäßig in die Waschmaschine stecken lässt. Und bei dem Preis kann man sich auch mehrere Wechselbezüge leisten – wobei zwei ja eigentlich reichen ;-).

Wie lauten eure Tipps, um unseren Babys das Leben bei diesen heißen Temperaturen zu erleichtern? Oder zeigt uns eure DIY-Sommerbezüge!

Eure Lara

Spiel&Spaß

Back to nature – heute mal relaxt im Schwimmbad

28. Juli 2014

Ich fühle mich wie vom Panzer überrollt. Meine Nacht war keine. Immer wenn ich eingeschlafen bin, hat Lilly mich wieder geweckt. Ich döse noch eine halbe Stunde und stehe auf.

Mein Mann hat Frühstück gemacht und der Duft von Kaffee lockt mich nach draußen. Obwohl ich das Gefühl habe, mindestens einen Liter dieser Flüssigkeit zu brauchen, um überhaupt in die Gänge zu kommen. Leider hat mein Schatz bald darauf mal wieder ne Telefonkonferenz. Für mich angenehmerweise – bei seinen Telefonpartnern bin ich mir da nicht so ssicher – verbringt er sie mit den Kindern auf dem Trampolin. 🙂 So habe ich die Möglichkeit langsam aufzuwachen, in den Tag zu starten, in Ruhe zu essen und Kaffee zu trinken.

Es ist immer noch mächtig windig. Wir beschließen also das campingplatzeigene Schwimmbad zu testen. Wie sich herausstellt: eine prima Idee! Es ist sehr schön ausgestattet: mit Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich, Spielmöglichkeiten für die Kinder, Liegen zum ausruhen, es ist nicht zu groß und nicht zu voll. Nach dem Planschen können wir uns draußen windgeschützt in der Sonne braten und trocknen lassen. Wir fühlen uns so wohl, dass aus dem geplanten Stündchen drei werden.

 Nach diesem ausgiebigen „Schwimmtraining“ und noch intensiveren Erholungsphasen, schlendern wir zurück zu unserem Camper und bereiten langsam das Abendessen vor.

Bis bald,

Eure Caro